News

EIN ZEHNTEL DER AUSGABEN FÜR DIE CLOUD

Nach Einschätzung der Marktbeobachter von Techconsult werden deutsche Anwender im kommenden Jahr ein Zehntel ihrer Ausgaben für Informations- und Kommunikationstechnik in Cloud-Infrastrukturen stecken. Insgesamt, so schätzen die Analysten, werden dann hierzulande fünf Milliarden Euro ins Cloud Computing gesteckt. Den Löwenanteil verschlingen demnach Investitionen in Software as a Service, also in zusätzliche Anwendungen aus der Cloud, die entweder ausschließlich oder in einer hybriden Kombination mit den Server-Anwendungen vor Ort eingesetzt werden.

NACH DER WOLKE KOMMT DER NEBEL

Kaum hat sich Cloud Computing auch für Business-Anwendungen wie EERP und CRM etabliert, da tischt uns die Gartner Group in ihrer Hype Cycle-Analyse der nächsten Megatrends etwas Neues auf: Fog Computing oder Edge Computing. Der Nebel – um im Bild zu bleiben – ist uns näher als die Wolke: deshalb sieht Gartner einen Markt für Vorschaltsysteme, die die gigantischen Datenmengen aus dem Internet der Dinge bündeln und erst in komprimierter Form an die Cloud-Services zur Auswertung weiterleiten. So sollen Bandbreiten und Rechnerkapazitäten geschont werden.

ERP-KONGRESS: DICHT GEPACKTES BUSINESS-WISSEN

„Welche Bedeutung hat das Thema Digitalisierung für Ihr Unternehmen und für Ihre Kunden?“ – das ist eine der zentralen Fragestellungen, zu denen der ERP-Kongress, der parallel zum Wettbewerbsfinale „ERP-System des Jahres“ am 17. und 18. Oktober im Sheraton Airport Hotel und Conference Center stattfindet, Antworten gibt. Dabei zeigt Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Norbert Gronau die zentrale Rolle auf, die ERP-Systeme auf dem Weg in die digitale Transformation einnehmen: Als Träger der Geschäftsprozesse und Verwalter der Unternehmensressourcen sind ERP-Systeme schon heute unverzichtbar.

MANGELS SOFTWARE: DREI TAGE STILLSTAND!

Drei volle Arbeitstage pro Monat verlieren Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen, weil ihnen die notwendige IT-Ausstattung fehlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter mehr als 1000 Vollzeit-Angestellten in Deutschland. Ausgebremst würden Angestellte demnach unter anderem beim Management von Angeboten, Verträgen und Rechnungen, bei der Kommunikation mit Kunden und beim Aktualisieren von Kundendaten.

STUDIE: DAX-VORSTÄNDEN FEHLT ES AN DIGITALKOMPETENZ

Die Vorstände deutscher DAX- und MDAX-Unternehmen sind schlecht auf die digitale Transformation und die sich daraus ergebenden Herausforderungen in einem sich schnell ändernden wirtschaftlichen Umfeld vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse durch Prof. Dr. Julian Kawohl, Inhaber der Professur für Strategisches Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw) in Berlin und Dr. Jochen Becker vom Investment Lab Heilbronn. Nur jeder zwölfte Mit acht Prozent bringt nicht einmal jeder zehnte Vorstand aus vorherigen Jobs umfassende Digitalkompetenzen mit.

500.000 NEUE JOBS DURCH KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Die schlechte Nachricht zuerst: bis zum Jahr 2020 fallen weltweit durch künstliche Intelligenz 1,8 Millionen Arbeitsplätze weg. Die gute Nachricht: es entstehen aber auch gleichzeitig 2,3 Millionen neue Arbeitsplätze. Zu diesem Ergebnis Peter Sondergaard, Chefanalyst der Gartner Group Anfang der Woche auf dem Gartner Symposion 2017 in Orlando, Florida. Dabei sind es nicht die als Jobkiller verrufenen Roboter, die für diese massive Veränderung der Arbeitswelt verantwortlich sein werden, sondern KI-Funktionen, die als Cloud-Services bestehende Anwendungen ergänzen.

ERP-SYSTEM DES JAHRES: ENDSPURT INS FINALE

Die Bewerbungen sind eingereicht, die Jury hat ihre Auswahl getroffen: Die Finalisten um den Preis des ERP-System des Jahres stehen fest. Am 17. und 18. Oktober steigt nun das Finale mit den öffentlichen Präsentationen der Besten im Frankfurter Sheraton Airport Hotel and Conference Center. Zusammen mit der ERP-Fachmesse und dem ERP-Kongress an beiden Tagen bilden die Anbieterpräsentationen den wahrscheinlich attraktivsten Event des Jahres für alle, die sich mit der Auswahl und dem Einsatz von ERP-Systemen befassen.

UNTERNEHMENSZIELE UNBEKANNT

Eine von vier Fachkräften in Deutschland kennt die Ziele ihres Unternehmens nicht – und selbst jedem fünften Manager mit Personalverantwortung sind die übergeordneten Firmenziele unbekannt. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die die Online-Jobplattform StepStone und die Personal- und Managementberatung Kienbaum eine durchgeführt hat. Im Rahmen dieser Studie wurden insgesamt 14.317 Personen befragt. Demnach will die große Mehrheit der Fachkräfte (80 Prozent) wissen, wie sich ihre Arbeit in die Gesamtstrategie ihres Arbeitgebers einfügt.

"BEÄNGSTIGENDE VERSTÄNDNISLÜCKEN"

In einer weltweiten Studie unter Entscheidern und Anwendern von Unternehmenslösungen hat der internationale Lösungsanbieter Epicor Software jetzt „beängstigende Verständnislücken“ bei allgemein verbreiteten Begriffen zu Software-Technologie und Computing-Themen beobachtet. Immerhin einer von drei Führungskräften in Deutschland hat nach eigenem Bekunden zwar schon etwas von „Big Data“ oder „Cloud“ beziehungsweise „Software as a Service“ gehört, verbindet mit dem Begriffen aber keine konkrete Vorstellung.

ANWENDER WOLLEN MEHR INVESTIEREN

Mehr als jedes zweite der jetzt von der Marktbeobachtungsgesellschaft Lünendonk befragten 103 Kundenunternehmen plant, das Budget für IT-Beratung und Systemintegration sowie für die Entwicklung von Anwendungen weiter zu erhöhen. Weitere 30 Prozent planen zumindest mit gleich hohen Budgets für 2017/2018 in diesen beiden Bereichen.

Pages