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REGES INTERESSE AN "FABRIKSOFTWARE DES JAHRES"

Kurz vor Bewerbungsschluss kam noch einmal Hektik auf: Mit Ablauf der Bewerbungsfrist zum Wettbewerb „Fabriksoftware des Jahres“, der vom Anwendungszentrum Industrie 4.0 am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme der Universität Potsdam am 15. und 16 Februar ausgetragen wird, haben Anbieter von Automatisierungslösungen ihre Präsentationen eingereicht. Jetzt tagt die Jury aus Branchenkennern in Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, um die Finalisten im Wettbwerb auszuwählen.

MCKINSEY-STUDIE: ZEHN INFRASTRUKTURTRENDS FÜR 2018

Nie waren Umfang und Tempo des Wandels bei der IT-Infrastruktur größer. Wer Schritt halten will und die Weichen richtig stellen will, muss die Entscheidungsprozesse im Unternehmen den neuen Geschwindigkeiten anpassen. So lautet das Fazit der McKinsey-Studie „Zehn Trends für die Zukunft der Enterprise IT-Infrastruktur“. Danach setzt sich der Trend, alles „as a Service“ anzubieten, künftig auch bei der Hardware fort. Infrastructure und Platform „as a Service“ gehört mit 53 Prozent jährlichem Wachstum zu den am schnellsten wachsenden IT-Sektoren.

PREVIEW AUFS INTERNET DER DINGE

Microsoft hat jetzt mit IoT Central eine voll funktionsfähige IoT Plattform in der Cloud zur Verfügung gestellt. Die zunächst als Preview angebotene Integrationsumgebung soll im Rahmen von Industrie-4.0-Projekten die Kommunikation der Maschinen und Werkstücke mit der Planungsebene sicherstellen. Der Vorteil des Previews, dem im Laufe des Jahres die generelle Verfügbarkeit folgen wird, besteht darin, in einer 30tägigen Testphase und bei denkbar geringem Aufwand Maschinen ans Internet der Dinge anzubinden und die Analysefunktionen mit den bestehenden Unternehmenslösungen zu integrieren.

NORTEC ZEIGT AUTOMATISIERUNGSLÖSUNGEN

Unter dem Motto „4.0 – Praxis für den Mittelstand“ bietet die Fachmesse für Produktion - NORTEC - vom 23. bis 26. Januar Lösungen im Themenumfeld Industrie 4.0. Das Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an klein- und mittelständische metallbearbeitende Unternehmen. Unter den 81 Ausstellern sind neben Technologieführern wie Knuth Werkzeugmaschinen, Siemens oder Carl Zeiss Industrielle Messtechnik erstmals auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg und vielversprechende Jungunternehmen in der Startup Area in Halle A3.

GEOFAB BRINGT GEODATEN VORAN

Auf äußerst reges Interesse stieß die Ankündigung des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Digitale Gesellschaft an der Universität Potsdam, mit einem weitgespannten Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft die Nutzung von Geodaten in Unternehmen voranzubringen. Knapp 200 Interessensbekundungen hatte es bereits vor der ersten Informationsveranstaltung im November gegeben. Die Zahl der Anmeldungen war so groß, dass die Veranstaltung von einem Seminarraum in einen Hörsaal umziehen musste.

NETZWERK FÜR IOT-NETZWERKE

Um den praktischen Einsatz der Digitalisierung in der Fabrik und die intelligente Vernetzung der an der Wertschöpfung Beteiligten weiter voranzutreiben, gründet der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Potsdam, Prof. Dr.-Ing. Nobert Gronau, das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk GeoFab. Im Rahmen des Netzwerkes sollen statische und dynamische innerbetriebliche Geoinformationen (indoor und outdoor) in Prozesse und Informationssysteme eingebunden werden, um auf diese Weise Entscheidungen fundierter ausführen zu können.

ERP-EXPERTENWISSEN KOMPAKT AN ZWEI TAGEN

Finale zum Wettbewerb ERP-System des Jahres, ERP-Fachmesse und ERP-Kongress
Noch wenige Tage – dann trifft sich im Frankfurter Sheraton Airport Hotel und Conference Center Deutschlands Expertenrunde zu einem der wichtigsten ERP-Events des Jahres. Am 17. und 18. Oktober steigt das Finale des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres“ mit der Präsentation der Nominierten und der Preisverleihung in einer festlichen Galaveranstaltung. Dazwischen gibt es geballtes Expertenwissen auf dem ERP-Kongress und der ERP-Fachmesse.

HACKER-ANGRIFFE TREFFEN ZWEI DRITTEL DER UNTERNEHMEN

Sechs von zehn Unternehmen in Deutschland befürchten, das Angriffsziel von Cyberkriminellen zu werden. Das ergab eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom. Die Sorge ist alles andere als unbegründet, denn zwei Drittel der von Bitkom Research befragten 750 Unternehmen gaben zu, mindestens einmal in den vergangenen zwölf Monaten Oper eines solchen Angriffs gewesen zu sein. Weitere 14 Prozent vermuten, dass es einen Angriff gegeben haben könnte. Dabei sind Phishing (41 Prozent) und Malware (36 Prozent) die am häufigsten versuchten Übergriffe.

EIN ZEHNTEL DER AUSGABEN FÜR DIE CLOUD

Nach Einschätzung der Marktbeobachter von Techconsult werden deutsche Anwender im kommenden Jahr ein Zehntel ihrer Ausgaben für Informations- und Kommunikationstechnik in Cloud-Infrastrukturen stecken. Insgesamt, so schätzen die Analysten, werden dann hierzulande fünf Milliarden Euro ins Cloud Computing gesteckt. Den Löwenanteil verschlingen demnach Investitionen in Software as a Service, also in zusätzliche Anwendungen aus der Cloud, die entweder ausschließlich oder in einer hybriden Kombination mit den Server-Anwendungen vor Ort eingesetzt werden.

NACH DER WOLKE KOMMT DER NEBEL

Kaum hat sich Cloud Computing auch für Business-Anwendungen wie EERP und CRM etabliert, da tischt uns die Gartner Group in ihrer Hype Cycle-Analyse der nächsten Megatrends etwas Neues auf: Fog Computing oder Edge Computing. Der Nebel – um im Bild zu bleiben – ist uns näher als die Wolke: deshalb sieht Gartner einen Markt für Vorschaltsysteme, die die gigantischen Datenmengen aus dem Internet der Dinge bündeln und erst in komprimierter Form an die Cloud-Services zur Auswertung weiterleiten. So sollen Bandbreiten und Rechnerkapazitäten geschont werden.

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