ERP-Auswahl

Das Vorgehen des Center for Enterprise Research folgt einem in mehr als 50 Praxisprojekten bewährten Vorgehen (Bild 1).

Zunächst wird das Vorgehensmodell an die Belange des jeweiligen Kunden angepasst. Dazu wird der ERP-Reifegrad des Kunden und die Zielsetzung, die mit dem ERP-Projekt verbunden ist, ermittelt. Die vorhandene IT-Architektur und andere derzeit laufende oder geplante IT-/Prozessprojekte werden erhoben. Basierend darauf werden diejenigen Schritte vorgeschlagen, die angesichts der ERP-Reife des Kunden angemessen sind.

Bild: Vorgehen bei der ERP-Auswahl
Als erster inhaltlicher Schritt erfolgt eine Analyse der wichtigsten wertschöpfenden Geschäftsprozesse beim Kunden. Je nach Unternehmensgröße und ERP-Reife kann dies in einem Workshop erfolgen, dem eine Aufnahme der wesentlichen Abläufe folgt.
Zu jedem Auswahlprozess gehört eine ROI-Analyse der betriebswirtschaftlichen Nutzeneffekte des neuen ERP-Systems.

Nach der Erhebung der Ist-Prozesse, ggf. ergänzt durch eine ROI-Analyse, wird eine Zieldefinition für das ERP-Projekt vorgeschlagen und abgestimmt. Bei Entscheidungen im Verlauf der Auswahlphase wird auf diese Grundlage zurückgegriffen, um sogenannte „Moving Targets“mit einhergehender steigender Unzufriedenheit bei allen Beteiligten über den zunehmend schleppenden Projektverlauf zu verhindern.

Einer der wichtigsten Schritte im Auswahlprozess ist die Festlegung der auswahlrelevanten Anforderungen. Darunter sind diejenigen Anforderungen zu verstehen, die es gestatten, die Eignung der ERP-Systeme differenziert für den vorliegenden Fall zu bewerten. Es geht nicht darum, alle überhaupt relevanten Anforderungen zu ermitteln, sondern nur solche, die geeignete von weniger geeigneten Systemen unterscheiden. Das umfasst Funktionen, Schnittstellen, Datenmodelle und Integrationswerkzeuge, etwa zur Datenintegration oder Prozessmodellierung. Das Marktscreening kann sinnvollerweise nur durch solche Berater durchgeführt werden, die ausreichend Markt- und Anbieterkenntnis einbringen. Das Center for Enterprise Research verfügt über diese Kenntnisse.

Um speziell die für eine Auswahlentscheidung relevanten Datenmodelle und Funktionen beurteilen zu können, müssen nach der Festlegung der Anforderungen gemeinsam mit dem Kunden Präsentationsszenarien entwickelt werden, die es ermöglichen, in kurzer Zeit zu erkennen, welche Funktionen das System im Standard mitbringt. Anbieter, die eine vorgeschaltete Präqualifizierung erfolgreich durchlaufen haben, erhalten die Gelegenheit, vor ihrem potenziellen Kunden die verabredeten Szenarien zu präsentieren. Die Präsentationen werden ausgewertet und ein Anbieter/System empfohlen.
Es wird empfohlen, einen ersten Schritt zur Realisierung bereits vor Abschluss des endgültigen Vertrags zu gehen: In einem Prozessworkshop wird die Abbildung der Sollprozesse im ERP-System geklärt. Als Ergebnis des Prozessworkshops erstellt der Anbieter ein Festpreisangebot, das zur Basis der sich anschließenden Vertragsverhandlungen gemacht wird. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen, gern unter Begleitung durch das Center for Enterprise Research, kann die Implementierung des neuen Systems beginnen.

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