Architekturmanagement

Wie gut ist Ihre IT-Architektur?

In vielen Unternehmen werden heute neben ERP-Systemen auch CRM-Systeme eingesetzt. Spannend ist dabei, wie die Systeme miteinander verbunden sind und welcher Funktionsumfang jeweils unternehmensindividuell den beiden Systemen zugeordnet wurde. Während ERP-Systeme heute zumeist grundlegende CRM-Funktionen wie Kontaktverwaltung, E-Mail-Integration und Wiedervorlagen anbieten, so haben CRM-Systeme inzwischen einen Funktionsumfang erreicht, der bei Vertriebsprozessen denjenigen von ERP-Systemen nicht nur erreicht, sondern an einigen Stellen sogar übertrifft. So ist es mit vielen CRM-Systemen völlig unproblematisch, Angebote zu erstellen und Rechnungen zu schreiben. Auch Konfiguratoren für komplexere Angebote sind verfügbar. Da CRM-Systeme zeitlich später entwickelt wurden als ERP-Systeme, sind zumeist auch die Oberflächen moderner und aufgeräumter.
In viele Organisationen ist die Versuchung groß, Funktionen, die ins ERP-System gehören, weil sie finanzielle Transaktionen und Bewertungen auslösen, stattdessen "lieber" im CRM-System abzubilden. Wenn dann auch noch eine Workflowkomponente verfügbar ist (haben die meisten CRM-Systeme, schon um Kampagnen abbilden zu können), dann..., ja dann hat man schnell ein zweites ebenso komplexes Anwendungssystem neben sein ERP-System gestellt. Da das ERP-System "single source of truth" sein muss, besteht nun die Notwendigkeit des Datenaustauschs und der Synchronisation. Kommen nun noch Internetfunktionen wie Customer Self Service-Portale oder Webshops hinzu, dann stellt sich die Frage nach einer leistungsfähigen Middleware, die jederzeitige aktuelle Auskunftsfähigkeit und absolute Datenkonsistenz sicherstellt.

Derartige Zuordnungen von Funktionen zu Systemen müssen gründlich konzipiert werden. Heute sind eine Vielzahl von Anwendungssystemen zu integrieren, von BI-Lösungen über fertigungsnahe Informationssysteme bis zu Internet-of-things- und Industrie 4.0-Anwendungen.
Das Center for Enterprise Research analysiert vorhandene Informationssystemlandschaften und gibt Empfehlungen für die Zukunft.

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